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Definition Smart Buildings:
Das können vernetzte Gebäude der Zukunft

Ein kleines Fallbeispiel zu Beginn: Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind auf dem Weg zur Arbeit und überlegen, ob wohl noch ein Platz in der Tiefgarage frei ist. Ein Blick auf Ihr Smartphone gibt Ihnen die Antwort: Nummer 384 in der hinteren rechten Ecke des Parkhauses ist verfügbar. Sie halten Ihr Handy vor den kleinen Sensor am Tiefgaragentor, die Einfahrt öffnet sich und Sie stellen Ihr Auto auf dem Parkplatz ab. Auf dem Weg durch das Gebäude zu Ihrem Arbeitsplatz hält der Aufzug automatisch auf der richtigen Etage. Szenen aus der Zukunft? Nein, Smart Buildings Beispiele von heute. 

Sie öffnen eine weitere Tür zu Ihrem Büro mit dem Handy. Das Licht über Ihrem Schreibtisch ist schon eingeschaltet und die Raumtemperatur beträgt angenehme 21,5 Grad Celsius – genau wie Sie es mögen. Noch ein kurzer Blick in Ihre App, um zu schauen, ob Ihre Chefin auch schon da ist: Ja, gerade reingekommen. Sie reservieren einen freien Meetingroom für 9.30 Uhr und schicken den Termin an Ihre Chefin. Damit die Sonne Sie später nicht blendet – das mag Ihre Chefin nämlich gar nicht – fährt der Sonnenschutz vor den Fenstern des Meetingraums schon mal aus. Sie öffnen Ihren Spind per App und nehmen Ihren Laptop heraus. Der Arbeitstag kann beginnen. 

Was nach Science-Fiction klingt, ist längst Realität: Sogenannte Smart Buildings – der Gebäudebetrieb von morgen – steuern sich automatisiert selbst durch verschiedene Smart Building Solutions und sind intelligent. 

Smart Buildings vs. Smart Home

Während Smart Home Systeme mittlerweile bekannt sind und das vernetzte Zuhause (also den Privatbereich) meinen, bezieht sich der Begriff Smart Building speziell auf Gewerbeimmobilien. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Smart Building so viel wie intelligentes Gebäude. Durch die Digitalisierung eines ganzen Gebäudes wird die Automatisierung und Kontrolle der Technik zusammengefasst. Das Gebäude kommuniziert, interagiert, lernt von gesammelten Daten, passt sich dem Verbraucher an und macht das Leben der Menschen im Gebäude so „smarter“ – Gebäudemanagement next level. 

Oft erwähnt in diesem Zusammenhang werden auch Begriffe wie Smart Office, Smart Spaces oder Smart City, die sich alle mit der Digitalisierung und Vernetzung von einzelnen Lebensbereichen mithilfe von Smart Buildings Solutions auseinandersetzen.

 

Welche Komponenten machen aus einem Gebäude ein Smart Building? 

Was können also Smart Buildings, was andere Gebäude nicht können? Und welchen Mehrwert bieten diese Technologien – vor allem für den Menschen? 

  1. Verschiedene Sensoren im Gebäude sammeln Umgebungsinformationen, also Daten. So erfolgt zum Beispiel die Erfassung von Personen in einem Raum automatisiert mithilfe von Wärmesensoren. 
  1. Ein Computersystem wertet die gesammelten Daten aus und leitet dementsprechend Maßnahmen ab. So kann sich das Gebäude selbstregelnd auf die Bedürfnisse der Nutzer einstellen und beispielsweise die Temperatur im Raum anpassen. 
  1. Interaktion: Die Umsetzung der Steuerungsbefehle erfolgt über Aktoren, die dann unter anderem Fenster öffnen, einen Sonnenschutz ausfahren oder die Klimaanlage regeln. 

Smart Buildings Solutions von SAG: SAG Smart Access

Ein wichtiger Punkt in den intelligenten Gebäuden der Zukunft ist die smarte Zutrittsorganisation und Gebäudesteuerung. Mit SAG Smart Access bieten wir digitale Zutrittslösungen aus Soft- und Hardware für die effiziente Organisation und Automation von Gebäuden an. Neugierig? Hier geht es zu unserer digitalen Lösungswelt! 

Entwicklung: Vielfältige Technologien für die Identifikation des Nutzers zeichnen unsere Smart Building Solutions aus, wie z. B. PIN-Code, RFID, Mobile Programming von Karten, Wearables und anderen Datenträgern, Bluetooth, Mobile Key Systeme u.v.m. Integrierte EnOcean Funktechnologie sorgt für die einfache Einbindung der Zutrittssysteme in die Gebäudeautomation. So kann z. B. individuell eingestellt werden, nach wie vielen Benutzungen die Toiletten gesäubert werden sollen – immer mit dem Ziel einer nachhaltigen Nutzung.

Weitere Beispiele für unsere Smart Buildings Solutions: 

  • Zutritts- bzw. Zugriffsberechtigungskonzepte für Türen und Schränke 
  • Präventive Überwachungskonzepte
  • Technologien zum Identifizieren
  • Administration/Management von verschiedenen Standorten

Smart Building Beispiele: europäische Bauprojekte und Vorreiter 

Beispiele, Ideen, Konzepte und vielseitige Lösungen bietet die Fachmesse Smart Building Solutions in Aachen. Sie richtet sich gezielt an die Immobilienbrachen, die direkt und indirekt zu einem Drittel der globalen CO2-Emissionen beiträgt. Für Corporates, Property Companies und Fondsgesellschaften rückt die Erfüllung der ESG-Kriterien nicht zuletzt durch Vorgaben der Europäischen Kommission mit hoher Dringlichkeit in den Vordergrund. ESG bedeutet die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereich Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance). Die Digitalisierung bietet die Chance, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die ESG-Richtlinien zu erfüllen. Unterschiedliche Bauprojekte in ganz Europa zeigen, wie es geht.

 

Cube in Berlin

„Open Space. Open Mind.“ Das wohl bekannteste Smart Building-Projekt ist der Cube in Berlin. Der Cube by CA Immo befindet sich direkt am Berliner Hauptbahnhof und ist Teil der Europacity. Das zentrale Gebäudemanagement, quasi das Gehirn des digitalen Bürogebäudes, basiert auf einer großen Menge an Echtzeitdaten. Diese werden durch 3.750 Sensoren, 750 Beacons (Bluetooth-Hardwaresender) und 140 Mobilfunkantennen gesammelt.

Die Interaktion läuft für die Nutzer des Smart Buildings über die dazugehörige App. So ist es den Mitarbeitern möglich, ihren Arbeitsplatz zu buchen, Essen vorzubestellen und Pakete zu verschicken. Durch Künstliche Intelligenz merkt sich das System die individuellen Präferenzen und passt Raumtemperatur und Beleuchtung daran an. Dadurch gewinnen die Gebäude an Effizienz und sorgen für eine nachhaltigen Gebrauch der Räume.

 

The Edge in Amsterdam

Nachhaltigkeitsscore von 98,36 %: Die Bauherren des Smart Buildings setzen auf Nachhaltigkeit und effizienten Energieverbrauch. Wie das geht? The Edge in Amsterdam erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Das Sonnenlicht wird durch die Bauweise und Solarzellen optimal genutzt, sodass sämtliche Laptops, Smartphones und Elektrofahrzeuge damit betrieben werden können. Die überall installierten Sensoren erkennen anhand des Smartphones, wenn sich ein Nutzer nähert, und können so Lichtstärke und Temperatur regulieren.

Das Internet der Dinge (IoT) bringt noch viele andere Vorteile mit sich und personifiziert Gegenstände wie Kaffeemaschinen oder Toiletten, die von selbst melden, wenn es eine Störung gibt. Dem Büro der Zukunft sind hier wenige Grenzen gesetzt.  

 

The Ship in Köln

Bild: THE SHIP (Smart Buildings)
Bildquelle: THE SHIP (Smart Buildings)

Revolutionär ist auch die digitalisierte Immobilie The Ship in Köln-Ehrenfeld, denn hier trifft modernste Gebäudetechnologie auf Atmosphäre und Design. Neben einer Steuerung des Gebäudes per App und einem Keyless Entry, gibt es hier auch viel Raum für kreative Ideen und weitere Annehmlichkeiten wie Fitnessstudio und Food-Court. Mehrere Anwendungen unter einem Dach – das Konzept ist einfach und verkörpert die Arbeitswelt von morgen: vernetzt, agil, kollaborativ und innovativ.

DSTRCT.BERLIN

Bild: DSTRCT.BERLIN (Smart Buildings)
Bildquelle: DSTRCT.BERLIN (Smart Buildings)

Geschichte trifft Zukunft. Ein ganzheitlich vernetztes Quartier mit vielen Nutzungsmöglichkeiten verkörpert das DSTRCT.BERLIN. Die charakteristischen Backsteingebäude des Alten Schlachthofs mitten in Berlin stehen im spannungsvollen Kontrast zur futuristischen Glasarchitektur. Zwischen Berlin Mitte und Prenzlauer Berg gelegen steht das smarte Gebäude vor allem für Well-Being. Dafür sorgt auch die richtige Gebäudetechnologie: Ozonierung, Ionisierung und CO2-sensorgesteuerte Geräte sorgen für eine bessere Luft in den Räumen. Außerdem garantieren Multi-Funktions-Decken ein ideales Raumklima.

Das bleibt nicht unbemerkt: Die Bauherren streben eine DGNB GOLD-Zertifizierung an und erhielten bereits ein Vorzertifikat nach WELL Building Standard. Die digitale Vernetzung des Smart Buildings soll in Zukunft durch ein WIRED Score Zertifikat unterstrichen werden. 

 

EDGE Grand Central in Berlin

Zweimal die Bestnote: Eine Vorzertifizierung für das WELL Building Standard Gold und DGNB Platin hat auch das EDGE Grand Central in Berlin. Hier ist einfach alles miteinander verbunden und verkabelt. Für einen möglichst geringen Energieverbrauch sorgt unter anderem ein hochmoderner IP-Backbone.

Hier stehen die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Vordergrund: Diese können über eine intelligente Gebäude-App ihre Umgebung individuell anpassen. Auch zusätzliche Optionen wie Raumbuchung, Kollegensuche etc. können leicht genutzt werden. So sollen die Abläufe weniger komplex, das gesamte Smart Building „gesünder“ und die Mitarbeiter zufriedener werden. 

Smart Building Vorteile im Überblick

Die fortschreitende Gebäudeautomation bietet eine Fülle von Chancen und Möglichkeiten, die Arbeitswelt für Unternehmen neu zu gestalten und immer weiter zu verbessern. 

  • Sicherheit 
  • Effiziente Prozesse
  • Nachhaltige Bewirtschaftung
  • Energieeffizienz
  • Aktuelle Technologien 
  • Lebensqualität & Komfort der Nutzer 
  • Chancen die Arbeitswelt neu zu gestalten
  • Positiver Einfluss auf die Immobilienbranche

 

Gibt es auch Risiken beim digitalen Gebäudemanagement? 

Smart Buildings tragen nicht unwesentlich dazu bei, die Bedingungen der jeweiligen Gebäudenutzer und unserer Umwelt zu verbessern. Jedoch bringen Investitionen in das Internet der Dinge (IoT) auch Risken mit sich, wie z.B. Cyber-Kriminalität oder digitaler Vandalismus.

Deshalb haben viele Hersteller von smarten Geräten damit begonnen, Sicherheitsfeatures in ihre Produkte zu integrieren. Bei SAG sind wir Experten für die sichere Organisation von Gebäuden, Türen und Schränken. Das realisieren wir auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung in Form von zukunftsweisenden Lösungen und Applikationen, die wir immer weiterentwickeln. Datensicherung wird bei uns großgeschrieben und unsere Produkte und Entwicklungen unterliegen strengen Prüfungen. 

Erfahren Sie hier mehr über unsere Produkte. 

Unsere Lösungskonzepte „Schlüsselloser Zutritt“, „Intelligenter Schrankverschluss“, „Präventive Überwachung“ und „Individuelle Raumsteuerung“ finden Sie auf den folgenden Seiten detailliert erläutert.

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      • Intel Core i3 (ab Broadwell)
      • oder gleichwertig
      • 4 GB RAM oder höher
      • 500 MB freier Speicherplatz
      • Bildschirm Full-HD (4k empfohlen)
      • Ethernet-Schnittstelle min. 100Mbit, mind. 1 USB-Ports

      Server
      Dienste: Datenbank Service, Cybernet, Interface Service

      • Windows 10
      • Intel Core i5 (ab Broadwell)
      • oder gleichwertig
      • 8 GB RAM oder höher
      • >6 GB freier Speicherplatz
      • Möglichkeit der Datensicherung
      • Ethernet-Schnittstelle min. 100Mbit
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